1. Schalung
  2. Leitungen
  3. Bewehrung
  4. Betonieren

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Fundament

Die Nachbarn informieren, die Ausgangslage und vorbereitende Arbeiten

Nach den hektischen Wochen vor und während Karneval juckte es mich im März in den Fingern, endlich anzufangen.

Die Nachbarn informieren

Obwohl wir genehmigungsfrei bauen, halte ich es für notwendig, die Nachbarn über unsere Pläne zu informieren. Unsere direkten Nachbarn kennen wir schon seit Jahren, und sie werden eigentlich wenig davon merken. Unsere hinteren Nachbarn werden allerdings ein Gebäude etwa 1 Meter über dem rund 2 Meter hohen Zaun emporwachsen sehen, und an der Grundstücksgrenze zwischen uns und der dahinterliegenden Straße werden ein paar verrottete Zaunelemente ersetzt. Weil sie immer auf diese Zaunelemente schauen werden und weil ich sie so bauen will, dass sie sich bei Bedarf für einen Anhänger öffnen lassen, wollte ich sie gern informieren.

Seit Dezember 2025 haben wir neue hintere Nachbarn, und nach einem kurzen Kennenlernen und etwas Plaudern hin und her habe ich sie zum Kaffee eingeladen. Sich noch etwas besser kennenlernen und dann auch gleich die Idee vorstellen. Ich hätte so etwas lieber nicht beim ersten Besuch besprochen, aber es ging eben nicht anders. Es wäre seltsamer, mit seinen Plänen ein Jahr zu warten, weil man den Nachbarn noch nicht gut genug kennt!

Baum und Platten raus

Die Situation am Anfang

Nachdem ich schon einige kleine Bäume aus dem Garten geholt hatte, habe ich mir den Weißdorn (auch ein Schmetterlingsflieder) vorgenommen. Es dauert heimlich immer eine Weile, bis man genug Wurzeln freigelegt hat und Bewegung in den Wurzelballen kommt. Früher ging ich den Kampf immer mit Spaten und Schaufel an, bin aber schnell auf eine Handsäge und danach auf eine alte Stichsäge umgestiegen! Ich habe nie gefragt, wie mein Freund, der Gartenbauer, das macht, aber jedes Mal denke ich, das ist die letzte Wurzel und der letzte Baum, den ich mache, also drücke ich ein Auge zu und mache es schnell so. Schon so einige Sägeblätter verbogen, aber es ist ja das letzte Mal…

Die Betonplatten habe ich anschließend mit einer Schaufel herausgehebelt. Die schiebt man ganz leicht auf die Schaufel und so direkt in die Schubkarre. Ich habe sie alle gestapelt und wusste, dass einige davon beim Fundament auf jeden Fall noch nützlich sein würden. Man kann sie zerschlagen und die Stücke als Abstandhalter für die Bewehrungsmatten verwenden. Ein ganzes Stück billiger, als für Abstandhalter zu bezahlen.

Platten und Baum raus
Da hat schon jemand mit der Frostschürze angefangen

Teilphasen